Betriebszweige
Ackerbau

Lange Zeit war der Gemischtbetrieb das Idealbild des ökologischen Landbaus. Seit den Achtziger Jahren wirtschaften jedoch immer mehr landwirtschaftliche Öko-Betriebe ohne eigene Tierhaltung oder mit geringem Tierbesatz.
Grünland

Frisches Schnittgras stellt für Wiederkäuer ohne Weidemöglichkeit die wichtigste Sommer-Grundfutterkomponente dar. Konserviert ist es der Hauptrationsbestandteil der Winterfütterung in Form von Silage oder Heu.
Milchviehhaltung

Aktuell bewirtschaften mehr als 500 Milchviehbetriebe in Deutschland ihren Betrieb nach den Naturland Richtlinien und produzieren damit ca. 75 Mio. Liter Ökomilch. Die Betriebsgrößen repräsentieren je nach Bundesland die dortigen strukturellen Verhältnisse.
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Mutterkuhhaltung

Mutterkuhhaltung gilt in Deutschland noch immer als Sonderform der Rindfleischerzeugung. Obwohl weltweit das führende Verfahren in der extensiven Fleischrinderhaltung, wird die Mutterkuhhaltung hierzulande meist nachrangig zur intensiven Bullenmast angesehen.
Schweinehaltung

Innerhalb weniger Jahre erlebte die ökologische Schweinehaltung eine rasante Entwicklung. Geprägt durch einen Strukturwandel der Betriebe und ein rasches Wachsen des Marktes ist die Erzeugung von Öko-Schweinefleisch atraktiver denn jeh!
Geflügelhaltung

Die ökologische Mastgeflügel- und Eiererzeugung hat sich in den vergangenen Jahren stark ausgedehnt. Ein deutlicher Nachfrageüberhang verspricht auch längerfristig gute Absatzchancen.
Schaf- und Ziegenhaltung

Die Schaf- und Ziegenhaltung spielt im ökologischen Landbau eine untergeordnete Rolle, wenn gleich viele Schaf- und Ziegenhalter entweder schon kontrolliert ökologisch wirtschaften oder dieser Wirtschaftsweise sehr nahe sind.
Gartenbau (Gemüse, Obst, Kräuter, Arzei- und Gewürzpflanzen, Pilze, Zierpflanzen, Stauden, Baumschule; Hopfen und andere Sonderkulturen)

Ökologischer Gartenbau umfasst die gesamte Vielfalt gärtnerischer Produkte, nämlich Gemüse, Obst, Kräuter, Pilze, Zierpflanzen, Stauden und Gehölze. Diese Produktgruppe hat beim Verbraucher eine überaus große Bedeutung, steht sie doch für Frische, Qualität und Lebensgenuss. Gemüse, Obst, Kräuter, Pilze, Zierpflanzen, Stauden und Gehölze sind sehr wichtige Zugpferde in der Öko-Vermarktung und gehören zu den bedeutendsten Umsatzträgern auf dem Öko-Markt.
Weinbau

Die nachhaltige Leistungsfähigkeit und die Fruchtbarkeit werden dabei durch sich gegenseitig bedingende und ergänzende, umweltverträgliche Maßnahmen sichergestellt. Selbstregulierende Kräfte des Ökosystems werden hierbei bewusst mit einbezogen. Neben den unmittelbar wirtschaftlichen Zielen verfolgen diese Betriebe das Ziel, durch Landschaftspflege und Artenschutz die Ansiedelung einer größtmöglichen Vielfalt heimischer Tier- und Pflanzen im Ökosystem Weinberg
Imkerei

In der ökologischen Imkerei nach den Naturland Richtlinien spielt die Rückstandsfreiheit von Wachs, Honig, Propolis, Pollen und allen weiteren Bienenprodukten eine zentrale Rolle. Vor allem durch strikte Vermeidung des Einsatzes rückstandserzeugender Mittel, durch Bienenwohnungen aus natürlichen Materialien und durch einen permanenten Wachsaustausch wird dieser hohe Standard gewährleistet.
Bei Naturland können Sie im Kreise gleichgesinnter Kollegen Erfahrungen über die ökologische Imkerei austauschen und erhalten Informationen über aktuelle Entwicklungen.
Überlegen Sie den Schritt zur Umstellung Ihres Betriebes und bieten Sie den Honig aus Ihrer eigenen Imkerei mit dem bekannten Naturland Logo an. Die Naturland Zertifizierung wird Ihnen neue Absatzwege erschließen, denn Biohonig ist stark am Markt vertreten.
