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Öko tut gut

Bio oder Öko ist in aller Munde. Wer heute Öko-Lebensmittel in Naturland Qualität kaufen möchte, findet sie in Hofläden, auf Wochenmärkten, in Naturkostläden, in Bio-Supermärkten und auch in konventionellen Supermärkten. Die Angebotspalette reicht von Obst und Gemüse über Getreide, Fleisch und Fisch bis hin zu Gewürzen, Kaffee und Tee. Doch was ist das Besondere an Öko-Lebensmitteln? Welche positiven Effekte haben Sie auf Gesundheit und Umwelt? Naturland hat für sie die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

Öko tut gut – den Verbrauchern, den Tieren, der Umwelt und dem Arbeitsmarkt.


Öko – gut für die Gesundheit

In der ökologischen Landwirtschaft wird auf den Einsatz von Pestiziden und mineralischen Kunstdüngern verzichtet. Die Pflanzen und Tiere bekommen mehr Zeit zum Wachsen und die Böden enthalten mehr Nährstoffe.

  • Da Pestizide Langzeitspeichergifte und Vitaminfresser sind, allergische Reaktionen hervorrufen und das Krebsrisiko steigern, sind sie eine große Belastung für den menschlichen Organismus. Bei Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau waren zwischen 60  und 89 Prozent der getesteten Lebensmittel mit Pestizid-Rückständen belastet. Im Gegensatz dazu waren bei den Öko-Lebensmitteln 60 bis 92 Prozent ohne Befund. Die  Rückstände in Öko-Lebensmitteln sind hauptsächlich auf Abdrift von benachbarten konventionellen Feldern oder Verunreinigung durch Transport zurückzuführen.
  • Öko-Gemüse enthält deutlich weniger Nitrat als konventionelles Gemüse. Unser Körper wandelt das eigentlich unbedenkliche Nitrat in Nitrit und Nitrosamine um. Nitrit hemmt den Sauerstofftransport im Blut und Nitrosamine gelten als krebserregend.
  • Da die Pflanzen in der Ökologischen Landwirtschaft mehr Zeit zum wachsen bekommen, enthalten sie weniger Wasser und besitzen eine höhere Vitaminkonzentration und enthalten mehr sekundäre Pflanzenstoffe.
  • Die Böden der ökologischen Landwirtschaft enthalten mehr Nährstoffe. Der Vitamingehalt einer Pflanze ist stark von der Bodenqualität abhängig. 
  • Öko-Produkte wie Milch enthalten mehr von den gesunden ungesättigten Omega-3-Fettsäuren.
  • Öko-Lebensmittel werden schonender verarbeitet. Somit bleiben die wichtigen Vitamine erhalten.

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Öko - fair zu Tieren

Öko-Fleisch- und Wurstwaren in Naturland Qualität stammen von Tieren aus artgerechter Tierhaltung. Sie bekommen viel Freilauf, viel frische Luft und Platz. Die Massentierhaltung ist in der ökologischen Tierhaltung strengstens untersagt.

Folgende Punkte stehen für ökologische Tierhaltung:

  • Tiere bekommen Zeit zum wachsen, somit können sich die Knochen dem Gewicht anpassen.
  • Die Tiere erhalten natürliche und artgerechte Futtermittel
  • Es wird auf kurze Transportwege geachtet
  • Es gilt das Prinzip der optimalen und nicht der maximalen Leistung
  • Ökologische Tierhaltung heißt flächenbezogene Tierhaltung

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Öko - fair zur Umwelt

Nahaufnahme von einem Marienkäfer, der an einer Weizenähre hängt

Der Öko-Landbau ist eine Wirtschaftsweise, die im Einklang mit der Natur handelt. Nachhaltigkeit gehört zu den unangefochtenen Grundprinzipien.

  • An ökologisch bewirtschafteten Flächen findet sich eine viel größere Artenvielfalt als an konventionellen Gebieten. So findet man dort z. B. 109 Prozent mehr Wildkräuter. Außerdem leben den Rändern von Öko-Feldern 32 Prozent mehr Vögel und 35 Prozent mehr Fledermäuse.
  • Energiereduzierung ist bei dem heutigen Stand der Klimaerwärmung umumgänglich. Die flächenbezogenen Aufwendungen an fossiler Energie sind im Öko-Landbau um zirka 65 Prozent geringer als bei der konventionellen Landwirtschaft, die Abgabe von CO2  um 60 Prozent.
  • Da die Agro-Gentechnik im Ökologischen Landbau verboten ist, kommt es zu keinen unkontrollierbaren Einflüssen auf das Ökosystem, die nicht rückgängig gemacht werden können.
  • Der Verzicht auf chemisch-sysnthetische Pflanzenschutzmittel und leichtlösliche Mineraldünger schützt unsere Böden und Gewässer un das Grundwasser vor Nitraten und Phosphaten. So bleibt auch das Trinkwasser sauber und die Kosten der Wasseraufbereitung werden gesenkt.
     www.swm.de

     http://www.swm.de/

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Öko - schafft Arbeitsplätze

Seit Jahrzehnten nimmt die Zahl der Beschäftigten in der konventionellen Landwirtschaft ab. In der ökologischen Landwirtschaft hingegen ist ein stetiges Wachstum von Arbeitsplätzen zu verzeichnen. Insgesamt sind bis 2005 in der Öko-Lebensmittelwirtschaft 155.000 Arbeitsplätze entstanden. Das entspricht einer Zunahme von jährlich 10 %.

Ökologische Betriebe haben einen um 35 % höheren Bedarf an Arbeitsplätzen und können in Zukunft bis zu 60 % mehr Beschäftigungsplätze schaffen als konventionelle Betriebe.

Laut BÖLW sind 20.000 Arbeitsplätze jährlich möglich.

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15 gute Gründe Öko-Qualität zu kaufen!

  • Sind Öko-Lebensmittel weniger belastet?
  • Welche Leistung erbringen Öko-Bauern für eine intakte Umwelt?
  • Warum arbeiten Öko-Bauern ohne Gentechnik?

In der Broschüre „15 gute Gründe Öko-Qualität zu kaufen!“ nennt Naturland 15 Gründe, die für Öko-Lebensmittel sprechen. Kurz zusammengefasst liefert die 20-seitige DIN A5-Broschüre beste Argumente für den Kauf von Öko-Produkten.

 Broschüre 15 gute Gründe, 20 S. (pdf-Datei, 3,2 MB)

Diese Broschüre können Sie auch bestellen bei der:

Hauptgeschäftsstelle Gräfelfing
Kleinhaderner Weg 1
82166 Gräfelfing
Tel.: 089 898082-0
Fax: 089 898082-90
naturland(at)naturland.de

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Carsten Veller

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