Mikroalgen aus Ökologischer Kultur - Spirulina und Chlorella
"Mikroalgen" bezeichnet Algen, die frei im Wasser schweben, entweder als einzelne Zellen oder als kurze Ketten von Zellen. Mikroalgen findet man in fast allen Wasseransammlungen, auch in so extremen Lebensräumen wie Gletschern oder Salinen.
Wegen ihres hohen Gehaltes an sekundären Pflanzenstoffen werden Mikroalgen der Gattungen Spirulina und Chlorella kommerziell als Nahrungsergänzungsstoffe angebaut. Spirulina enthalten ß-Karotin, Vitamine B und E, Calcium, Eisen und Magnesium, darüber hinaus alle essentielle Aminosäuren. Chlorella wird häufig in der Alternativmedizin zur Ausleitung von Schwermetallen eingesetzt, z.B. nach der Entfernung von Amalgamfüllungen.


Kultur auf reinem Öko-Substrat
Der Schwerpunkt der Mikroalgenproduktion liegt in tropischen und subtropischen Gebieten. Während Spirulina in extrem salzhaltigem Wasser lebt, ist Chlorella eine Süßwasseralge. Zum Wachstum benötigen beide Arten möglichst viel Sonnenlicht, daher ist das Wasser in den Kulturbecken nur etwa dreißig Zentimeter tief und wird ständig umgewälzt.
Die Naturland Richtlinien behandeln Mikroalgen wie andere Produkte, die aus Mikroorganismen bestehen (z.B. Hefe) oder durch sie hergestellt werden (z.B. Jogurt): es dürfen also nur zertifizierte Ökoprodukte als Substrat eingesetzt werden. Folgerichtig verbietet Naturland bei der Kultur der Mikroalgen den Einsatz von Kunstdünger oder tierischen Produkten (Mist, Blutmehl etc.).
In der weiteren Verarbeitung sind keine konventionellen Presshilfsstoffe oder sonstige Zusätze erlaubt.

