Richtlinien
Mit
Sozialrichtlinien hat Naturland bereits 2005 neue Standards gesetzt.
Nun hat die Naturland Delegiertenversammlung im November 2009 die dritte Säule der Nachhaltigkeit errichtet, die das ganzheitliche Konzept des Öko-Verbandes trägt:
Naturland Fair Richtlinien
Naturland hat auf Grund seines internationalen Engagements und der engen Zusammenarbeit mit den Fair Handelshäusern die weltweit geltenden Fair Richtlinien entwickelt. Sie sind die konsequente Weiterentwicklung der „Kriterien Naturland Faire Partnerschaften“ aus dem Jahre 2006.
Bestehende Standards wie die " A Charter of Fair Trade Principles" sowie die Grundsätze von FINE, der internationalen Dachorganisation des Fairen Handels, galten in der Entwicklung der Naturland Fair Richtlinien als Mindestanforderungen.
Bei der Naturland Fair Zertifizierung handelt es sich um eine zusätzliche freiwillige Zertifizierung, deren Kontrolle mit der jährlichen Öko-Kontrolle zusammengelgt werden kann.
Folgende sieben Richtlinienanforderungen müssen fair zertifizierte Naturland Mitglieder und Partner in Zukunft erfüllen:
- Soziale Verantwortung
Wie z.B. gerechte Bezahlung, Versammlungsfreiheit, Menschenrechte und keine Kinderarbeit - Verlässliche Handelsbeziehungen
Langfristige, respektvolle Zusammenarbeit mit allen Handelspartnern - Faire Erzeugerpreise
Partnerschaftliche Preisfindung zur Deckung der Produktionskostenund angemessener Gewinn - Regionaler Rohstoffbezug
Vorrang für Betriebsmittel und Rohstoffe aus der Region - Gemeinschaftliche Qualitätssicherung
Vertrauensvolle Zusammenarbeit der Handelspartner, auch im Problemfall - Gesellschaftliches Engagement
Investition in Arbeitsplätze, Umwelt-, Sozial-, Gesundheits-, Kultur- und Bildungsprojekte - Unternehmensstrategie und Transparenz
Fair-Gedanke im Leitbild und schriftliche Dokumentation der Umsetzung
Link zu den Fair Richtlinien (pdf-Datei, 162 KB)
