Naturland.de


Was uns auszeichnet

Naturland gibt Impulse und ebnet Wege für den Ökologischen Landbau weltweit. Folgende Bereiche zeichnen die Arbeit von Naturland Mitgliedern und Mitarbeitern besonders aus:


Hohe Standards

Naturland Bauern und Verarbeiter arbeiten mit höchsten ökologischen Standards, die strenger sind als die gesetzlichen Anforderungen der EG-Öko-Verordnung. Die Richtlinien gelten für die Erzeugung wie für die Verarbeitung. Ökologischer Landbau nach den Naturland Richtlinien beruht auf einer ganzheitlichen systemorientierten Betrachtung. Teilbetriebsumstellungen wie bei der EG-Öko-Verordnung sind bei Naturland nicht erlaubt. Der hohe Standard der Naturland Richtlinien zum Beispiel beim Zukauf von Düngern oder Futter (mindestens 50 Prozent des Futters muss vom eigenen Hof stammen) verlangt von den Landwirten eine professionelle Wirtschaftsweise. Die detaillierten Verarbeitungsrichtlinien für alle Produktionsbereiche führen den ganzheitlichen Gedanken konsequent weiter - von der Erzeugung bis zum Produkt im Laden müssen die Richtlinien eingehalten werden.

Die Naturland Richtlinien decken Bereiche ab, die in der EG-Öko-Verordnung nicht geregelt sind, wie z.B. die ökologische Aquakultur, ökologische Waldnutzung oder die Sozialrichtlinien. Die seit 2005 geltenden Sozialrichtlinien verankern die soziale Verantwortung aller Naturland Mitglieder in den Standards. Die einzelnen Naturland Richtlinien können Sie  hier einsehen oder downloaden.

Ab 2010 gelten aktuell die Naturland Fair Richtlinien.
Mehr Informationen unter:  Naturland Fair

Nach oben


Beratungs-Kompetenz

Seit den Anfängen von Naturland ist die kompetente Beratung ein wichtiger Eckpfeiler des Verbandes. Der Aufbau eines bundesweiten und teilweise internationalen Beratungsnetzes war deswegen nur folgerichtig und sowohl in Boom- als auch in schwierigen Zeiten für die Betreuung der Betriebe von großer Bedeutung. Die Beratung ist für die Betriebsentwicklung als auch für die Qualitätssicherung unentbehrlich.

 Naturland Fachberatung

Nach oben


Pionierleistungen

Die Erschließung neuer Felder gehört seit Gründung von Naturland zum Selbstverständnis der Naturland Bauern, Verarbeitern und Mitarbeitern. Die ökologische Aquakultur entwickelt sich weltweit zu einem großen Wachstumsmarkt. Naturland ist Impulsgeber in (fast) allen Bereichen der Bio-Fische und Bio- Meeresfrüchte.

Mit den großen Umweltverbänden entwickelte Naturland Standards zur ökologischen Waldnutzung. Mittlerweile sind viele große kommunale Wälder Naturland zertifiziert.

Mit Einführung der Sozial-Standards verpflichten sich alle Naturland Betriebe zur Einhaltung von sozialen Aspekten, ein Novum im Bereich der Öko-Verbände.

Das Projekt Faire Partnerschaften geht noch ein Stück weiter. Anhand von festgelegten Kriterien für Faire Partnerschaften können Hersteller ausgezeichnet werden, die sich im fairen Umgang mit den Bauern und der Region besonders engagieren.

Die konsequente Vernetzung von Naturland Landwirten, Herstellern, Beratern und Kontrollstellen ermöglicht, dass die Naturland Qualitätssicherung die Stationen der Naturland Produkte kennt. Neue Projekte wie www.bio-mit-gesicht.de entstehen und werden ausgebaut. Das schafft Vertrauen für den Handel und für den Verbraucher.

Nach oben


Internationales Engagement

Seit 1986 engagiert sich Naturland auch im internationalen Öko-Landbau. Ein wichtiger Impuls dazu kam von dem gepa Fairhandelshaus in Wuppertal, das für seine Projekte in Entwicklungsländern einen kompetenten Öko-Anbauverband suchte und sich für Naturland entschied. Heute arbeiten über 44.000 Bauern in Afrika, Amerika oder Asien nach den Naturland Richtlinien. Eine beeindruckende Bilanz. Hauptprodukte sind Kaffee, Tee, Kakao, Früchte, Gemüse, Fisch und Shrimps, die hauptsächlich von Kleinbauerngenossenschaften erzeugt werden.

 Naturland International

Nach oben


Ausgezeichnete Qualitätssicherung

Naturland e.V. und sein Zertifizierungssystem ist akkreditiert durch IFOAM und USDA/NOP.

Als erster deutscher Öko-Anbauverband hat Naturland Anfang 1997 das IFOAM Akkreditierungsprogramm erfolgreich durchlaufen und die Akkreditierung durch IFOAM (International Federation of Organic Agriculture Movements), die Internationale Dachorganisation des Ökologischen Landbaus, erhalten.

Jährliche Evaluierungen bestätigen die IFOAM-Akkreditierung.

Die Akkreditierung des United States Department of Agriculture (USDA) hat Naturland als erster und bislang einziger deutscher Öko-Anbauverband erhalten.

Die seit Jahren erfolgreichen Akkreditierungen mit der kontinuierlichen Kontrolle des Naturland Qualitätssicherungssystems bestätigen den hohen Qualitätsanspruch von Naturland an sich als Öko-Anbauverband.

 Naturland Qualitätssicherung

Nach oben


Politik- und Lobbyarbeit

Naturland Bauern und Mitarbeiter sind in vielen Gremien weltweit tätig, um den Öko-Landbau nach vorne zu bringen. Das reicht von der Mitarbeit in den Ländervereinigungen des Öko-Landbaus in Deutschland bis hin zur Mitwirkung in Arbeitsgruppen der Welternährungsorganisation (FAO) im Bereich der Ökologischen Aquakultur.

Beispiele, die für viele stehen:

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Naturland Präsidium und Naturland Bauer seit 1992, organisierte maßgeblich den Aufbau des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), der 2002 gegründet wurde und erstmals Vertreter aller Beteiligten der ökologischen Lebensmittelwirtschaft einbindet. Löwenstein ist Vorsitzender des BÖLW.

Arthur Stein, Naturland Präsidium und Naturland Bauer seit 1986, setzt sich als Vorstand der Landesvereinigung Ökologischer Landbau in Bayern (LVÖ) für die Belange des Öko-Landbaus im Freistaat ein.

Lorenz Huber, Landesvorstand Bayern und Naturland Bauer seit 1991, fungiert als „Bindeglied“ der Landwirte zur Molkerei und ist Sprecher der überverbandlichen BioMilch-Aktionsgemeinschaft. Dort organisierte er in Zusammenarbeit mit weiteren Bio-Milchliefersprechern den erfolgreichen Milchstreik gegen zwei Bio-Molkereien.

Hans-Dieter Blume, Landesvorstand Nordrhein-Westfalen und Naturland Bauer seit 1987, engagiert sich in den Landesvereinigungen, um stetig die politischen Rahmenbedingungen zu verbessern oder abzusichern. Ebenfalls arbeitet er in der Planungsgruppe Öko-Aktionstage in NRW mit.

Jan Bernhard, Geschäftsführer von Pronatur aus Peru, seit 1999 Naturland Partner und Mitglied der Naturland Delegiertenversammlung bis 2008, setzt sich für die Interessen der Kleinbauern in Lateinamerika ein. Pronatur ist eine Bauernorganisation mit 1200 Mitgliedern im Nordosten von Peru. Jan Bernhard engagiert sich in der lateinamerikanischen Interessenvertretung CLAC, einem Fairtrade-Netzwerk, in dem ca. 300 Kleinbauernorganisationen vertreten sind.

Norma G. Mugar ist die Vertreterin der philippinischen Kleinbauerngenossenschaft Alter Trade Cooperation (ATC), die seit 1996 Naturland Mitglied ist. Norma G. Mugar, Vorsitzende des Direktoriums und seit über 25 Jahren in der Genossenschaft engagiert, ist bis 2008 Mitglied der Naturland Delegiertenversammlung gewesen. Frau Mugar kämpft auf allen Ebenen für die faire Behandlung und für faire Preise für „ihre“ Bauern, vor allem im Zuckersektor. Bei einer Rundreise in Deutschland besuchte sie u.a. den Naturland Hof Faul im Donau-Ries, der Zuckerrüben anbaut.

Nach oben


Netzwerke überzeugen

Die Beispiele der Naturland Lobbyarbeit zeigen, dass langfristig erfolgreich ist, wer in Netzwerken denkt und arbeitet. Naturland e.V. ist neben den zahlreichen Tätigkeiten seiner Mitglieder selbst Mitglied in folgenden Organisationen:

 Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

 International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM)

 Deutscher Naturschutzring (DNR)

 Agrarbündnis

 Pestizid-Aktionsnetzwerk (PAN)

 Forest Stewardship Council (FSC)

 Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)

Und in zahlreichen Aktionsbündnissen gegen Agro-Gentechnik

Nach oben


 Seite drucken

Letzte Änderung 26.05.08

© 2012 Naturland


Ihre Ansprechperson

Pressesprecher

Carsten Veller

Tel.: +49 (0) 89-89 80 82-31

 c.veller(at)naturland.de